
Wasserkraft
In Deutschland betreibt Vattenfall insgesamt zwölf Wasserkraftwerke, maßgeblich Pumpspeicher, mit einer installierten Leistung von rund 3.000 Megawatt (MW). Neben der Speicherung und Nutzbarmachung von überschüssigem Strom liefern sie einen Beitrag zur Netzstabilität.
In Deutschland wird Strom, der über den momentanen Bedarf hinaus produziert wird, entweder exportiert oder gespeichert. Pumpspeicher spielen dabei eine entscheidende Rolle, indem sie überschüssige Energie, unter anderem aus erneuerbaren Quellen wie Solar- und Windkraft, aufnehmen. Diese Flexibilität macht Pumpspeicher zu einem entscheidenden Element für die Netzstabilität und die Speicherung von überschüssiger Energie.
Anlagen wie Vattenfalls moderne Pumpspeicher Goldisthal und Markersbach speichern Strom, indem sie Wasser in ein höher gelegenes Becken pumpen. Der Strom wird so in Form von potenzieller Energie des Wassers gespeichert. Steigt der Strombedarf oder sinkt die Wind- oder Solarstromerzeugung, wird das gespeicherte Wasser abgelassen und treibt über eine Turbine einen Generator an. Binnen Sekunden wird dabei Strom erzeugt und in das Netz eingespeist, um Bedarfsspitzen zu decken und Schwankungen auszugleichen.

Pumpspeicherprojekt PULS
Im Süden Thüringens entwickeln wir aktuell einen neuen Pumpspeicher, welcher zur Absicherung der europäischen Energieversorgung beitragen soll.
Unsere Kraftwerke
Erfahren Sie mehr über unsere Wasserkraftwerke und weitere Energiequellen von Vattenfall.
